Traumaverarbeitung Systemische Therapie Hypnotherapie

Psychotraumatologie in Beratung und Pädagogik in München ab Februar 2011

Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung (neu: Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung nach den Empfehlungen der DeGPT und BAG Traumapädagogik*) will die individuelle und soziale Stabilisierung ermöglichen: als Voraussetzung für eine angstfreie und sozial integrierte Alltagsbewältigung und Grundlage jeder weiteren Traumaverarbeitung. Sie findet z.B. in Beratungsstellen, Kliniken, Krisendiensten, Kinderheimen, Wohngruppen oder Frauenhäusern statt. Die Weiterbildung vermittelt Skills für einen ressourcenorientierten Umgang in den häufig geschlechts-, alters-, generationen- und kulturübergreifenden Settings bei meist eingeschränkten zeitlichen Kapazitäten.

Besonderheiten:

  • Nach den Empfehlungen der DeGPT und BAG Traumapädagogik* (Abschlußzertifikat)
  • Ressourcenorientierung durch hypno-systemische Erweiterung
  • Peerarbeit und kleine Supervisionsgruppen ausbildungsbegleitend
  • Durchgehender Transfer auf alle Altersgruppen
  • Einbezug von Mütter/Elternarbeit zur Verhinderung weiterer Traumatisierungen
  • Teilearbeitsmodelle und die Arbeit mit altersentsprechenden Inneren Kindern als zentrales Element der Traumabewältigung
  • Frühe und komplexe Traumatisierungen immer im Blick
  • Bildschirmarbeit zur Distanzierung und Integration


Die Techniken werden in Diskussion, Power-point/Video, Demonstrationen und szenischem Spiel vorgestellt und miteinander erprobt. Die Übertragung auf den Berufsalltag wird in begleitenden Peergruppen und mit Hilfe von Supervision reflektiert und nachgebessert. Selbsterfahrung stellt so ein wichtiges Mittel zum Erwerb der Anwendungssicherheit dar.

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* Dieses Curriculum wird seit einigen Jahren nach den Standards der DeGPT (www.degpt.de) durchgeführt. Seit 8/2010 ist nun eine neue Richtlinie der DeGPT veröffentlicht: die Gesellschaft zertifiziert jetzt die Ausbildungsinstitute selbst (bislang gab es nur die Standards als Richtlinie für die Ausbildung). Das Curriculum heißt nach der Zertifizierung: Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung nach den Empfehlungen der DeGPT und BAG Traumapädagogik. Die Inhalte unseres Angebotes verändern sich nur geringfgig, die Zugangsvoraussetzungen sind etwas niedriger angesetzt. Der Abschluss heißt „Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung“ , das Zertifikat erhalten Sie von uns.

institut berlin ist seit November 2010 als erstes Ausbildungsinstitut für die Durchführung des Curriculums Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung nach den Empfehlungen der DeGPT und BAG Trauma-pädagogik zertifiziert. (siehe link)

Die aktuellen Standards von DeGPT und BAG Traumapädagogik finden Sie hier.
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Inhalte

Block 1: Einführung und Selbstfürsorge
Dozent: Hans-Joachim Görges
11.-13.2.2011

Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. 10 - 18 Uhr, So. 10 - 16 Uhr

• Grundlagen der Traumatheorie
• Dissoziationstheorie
• Mono/Komplextraumatisierung
• Symptome/Diagnosen
• Beratung/Therapie/Pädagogik
• Normalisierungsintervention
• grundlegende Unterschiede in der Verarbeitung bei Kindern und
   Erwachsenen
• Umgang mit Anliegen der KlientInnen
• Sekundäre Traumatisierung
• Ressourcenzustand in der Arbeit
• Burnoutprophylaxe


Block 2: Reorientierung und Stabilisierung,
Inneres Kind und Teilearbeit
Dozentin: Lydia Hantke
8.-10.4.2011
Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. 10 - 18 Uhr, So. 10 - 16 Uhr

• Arbeit aus der Ressource
• Dissoziationsstops/Skills
• Reorientierung
• Imaginationsübungen
• Lösungsorientierte Fragen
• Teilearbeitsmodelle
• Innere Landschaften
• Inneres Kind - sicherer Ort für innere Kinder
• Externalisierung der inneren Kinder


Block 3: „Mütter“ und ("externe") Kinder, Bindung
Dozentin: Lydia Hantke
28./29.5.2011
Sa 10 - 18 Uhr, So 9.30 – 16.30 Uhr

• Neurosequentielle Entwicklung
• Bindungstheorie ganz praktisch
• Intuitive "elterliche" Kommunikation
• ressourcenorientiertes Arbeiten mit den Bezugspersonen
• Einsatz von Video zur Stärkung der Beziehungsressourcen in jedem Alter


Block 4: Bildschirmarbeit (u. andere Expositionsmethoden im Überblick)
Dozentin: Britta Woltereck
16./17.7.2011
Sa. 10 - 18 Uhr, So. 9.30 – 16.30 Uhr

• Bildschirm als Externalisierung
• als Tresor
• als Flashbackkontrolle
• als Betrachtungsmöglichkeit
• Vorstellung weiterer Traumaverarbeitungsmethoden (z.B. EMDR, EFT)


Block 5: Trauma und System, Interkulturelles, Teamdynamiken
Dozent: Hans-Joachim Görges
16. - 18.9.2011
Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. 10 - 18 Uhr, So. 10 - 16 Uhr

• Traumadynamiken
• anhaltende Traumatisierung
• Kollektive Traumatisierung
• Transgenerationale Traumata
• Loyalität und Zugehörigkeit
• Ressourcengenogramm
• Welche Kontexte prägen uns?
• Interkulturelle Diagnostik und Interventionsplanung mit dem Problem Portrait
(MacLachlan)
• Traumadreieck
• Team-Arbeitsdynamiken
• Rituale in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Erwachsenen


Block 6: Behandlungsplanung, Abschluß
Dozentin: Lydia Hantke
11. - 13.11.2011
Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. 10 - 18 Uhr, So. 10 - 16 Uhr

 
Fachliche Leitung:
Dipl. Psych. Lydia Hantke


DozentInnen/SupervisorInnen:
Martina Furlan, Dipl. Päd.
Hans-Joachim Görges, Dipl. Psych.
Lydia Hantke, Dipl. Psych.
Britta Woltereck, Dipl. Supervisorin, Päd.MA

Supervision mit rollen- und aufgabenspezifischer Selbstreflexion

  • Für das Zertifikat "Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung nach den Empfehlungen der DeGPT und BAG Traumapädagogik" benötigen Sie 24 Unterrichtseinheiten (45 Min.) Supervision eigener Fälle in Gruppen mit maximal 9 Personen.   
  • Für die abschließende Zertifizierung sind drei Fallvorstellungen der Supervisandin erforderlich. Konkret sind zu erbringen: Zwei mündliche Falldarstellungen zuzüglich schriftlicher Zusammenfassung (nach vorgegebenem Schema), davon mindestens ein Fall mit Video- oder Tonbandaufnahme sowie eine schriftliche Falldarstellung (nach vorgegebenem Schema).
  • Selbstverständlich können Sie die Supervision unabhängig von der Zertifizierung für sich und die Umsetzung des Gelernten in Ihren Arbeitsalltag nutzen.

Peer-Gruppen-Arbeit/Intervision

  • Parallel zur Supervision der einen Gruppe trifft sich die zweite Gruppe als Peer-Gruppe mit max. 9 TeilnehmerInnen.
  • Die Peer-Gruppen-Arbeit setzt sich zusammen aus der inhaltlichen Nachbereitung der Seminarblöcke, Reflexion und Austausch zur Verbesserung der Übertragung in den Arbeitsalltag, Übungen und Diskussion erarbeiteter Literatur.

Für die Zertifizierung nach den Empfehlungen der DeGPT und BAG Traumapädagogik sind die folgenden Aufnahmebedingungen zu erfüllen:

  • Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z. B. Dipl.-PsychologInnen und ÄrztInnen ohne psychotherapeutische Approbation, Dipl.-PädagogInnen, Dipl.-SozialarbeiterInnen und Dipl.-SozialpädagogInnen, Dipl.-HeilpädagogInnen, BeratungslehrerInnen, Dipl.-TheologInnen, Dipl.-SoziologInnen, oder analoge Abschlüsse (BA, MA), oder abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen,
    Pflegefachkräfte, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen)
  • Gefordert ist des weiteren eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen
  • Sie können nach Rücksprache mit uns auch dann am Curriculum teilnehmen, wenn Sie diese Bedingungen nicht oder nur teilweise erfüllen. Dann erhalten Sie ein Zertifikat, das dies zusätzlich vermerkt.


weitere Informationen
und Anmeldung unter

www.frauennotrufmuenchen.de

info@frauennotrufmuenchen.de

Frauennotruf München,
Beratungsstelle & Krisentelefon bei Gewalt

Achtung, seit 1.11.2010 neue Anschrift:

Saarstr. 5
80797 München

089/76 37 37

 

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16 Weiterbildungstage in 
6 Blöcken inclusive Supervision und Peer-Gruppen-Arbeit

Termine 2011 in München:

Block 1: 11.-13.2.2011
Block 2: 8.-10.4.2011
Block 3: 28./29.5.2011
Block 4: 16./17.7.2011
Block 5: 16.-18.9.2011
Block 6: 11.-13.11.2011

weitere Informationen
und Anmeldung unter


www.frauennotrufmuenchen.de

info(at)frauennotrufmuenchen.de

Frauennotruf München,
Beratungsstelle & Krisentelefon bei Gewalt

Achtung, seit 1.11.2010 neue Anschrift:

Saarstr. 5
80797 München

089/76 37 37