Aufbaucurriculum
Strukturierte Traumaintegration (stib) in Hamburg  

Start verschoben, neu: 28./29.9.2012 | 6 Weiterbildungstage in 3 Blöcken

Die Strukturierte Traumaintegration/institut berlin (stib) ist ein Verfahren, das Lydia Hantke aus den Erfahrungen mit hypnosystemischer Therapie und der Anwendung von Traumaintegrationstechniken wie EMDR und Brainspotting entwickelt hat. Es stellt eine Kombination verschiedener Methoden dar, die aufeinander aufbauend eine fortschreitend komplexere Integration des traumatischen Erlebens ermöglichen.
Die Traumaexposition erfolgt mithilfe eines neuen Expositionsverfahrens, das die Muskelspannung der Augen nutzt. Für die Teilnahme ist traumatherapeutische/ beraterische/ pädagogische Fachkunde Voraussetzung (s.u.).

Bei jedem Schritt des Verfahrens findet eine erneute Überprüfung der Stabilität statt, die Konfrontation mit dem belastenden Material wird Zug um Zug komplexer und die Selbstregulierungfähigkeit ständig nachgebessert. Die Kontrolle über die Methodenanwendung ist gemeinsam mit der Klientin möglich, die Behandlungsplanung bekommt so eine sichere Basis. Die Methode eignet sich vor allem auch für die Arbeit mit komplex traumatisierten Menschen.

Bestandteile der Methode:

  • transparente Gestaltung des Ablaufs
  • Traumaanamnese im Ressourcenzustand
  • Behandlungsplanung entlang überprüfbarer Kriterien gemeinsam mit der Klientin
  • durchgehend aktiv kontrollierende Position der Klientin
  • eingebaute Überprüfungspunkte: Traumakonfrontation oder weitere Stabilisierung?
  • sind die Folgen einer Traumabearbeitung für das Klientinnensystem tragbar?
  • Ressourcenanker parallel zur Traumaexposition
  • selbstbestimmte Traumaexposition
  • Traumaverarbeitung durch Augenkreisintegration
  • Abschlußimaginationen

Flyer: Bausteine der Strukturierten Traumaintegration [PDF Download]

Die Methode wird an 3x2 Tagen vermittelt:


Block 1    28.-29.September 2012

  • Einführung Theorie, Ablauf stib
  • Traumaanamnese im Ressourcenzustand
  • Auswahl des Fokus
  • Zielfindung und Verankerung mit bilateraler Stimulation
  • Abschlussimaginationen


Block 2    23.-24.November 2012

  • Auswahl und Bearbeitung des Ressourcenpunktes
  • Sind die Auswirkungen der Bearbeitung erwünscht? Überprüfung der Konsequenzen im System
  • Augenkreis-Integration des belastenden Materials
  • Selbsterfahrung und Erörterung von Anwendungsmöglichkeiten


Block 3    5.-6.April 2013

  • Supervision der Integrationserfahrungen der TeilnehmerInnen
  • Spezielles:
          - Körperfokussierung statt Augenkreis
          - Umgang mit "Komplikationen"
          - Integration in den Behandlungsverlauf
          - Vollständige/unvollständige Sitzungen


Zielgruppe:
Therapeutische, pädagogische und medizinische Fachkräfte, wie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Ärztinnen und Ärzte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, psychosoziale Beraterinnen und Berater, (psychotherapeutische) Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und Fachkräfte aus ähnlichen Berufsgruppen mit folgenden Teilnahmevoraussetzungen.

Teilnahmevoraussetzungen:
Teilnahmevoraussetzung sind fundierte Kenntnisse in Traumatheorie und Stabilisierungsarbeit, z.B. traumazentrierte Fachberatung, Traumapädagogik, Traumatherapie, Somatic Experiencing etc. Es findet keine vertiefte Einführung in die Traumaverarbeitung und Störungslehre statt. Die eigene Stabilität/Regulationsfähigkeit ist Voraussetzung für die Teilnahme – alle Inhalte werden in Selbsterfahrung an eigenen (eingegrenzten) Themen erprobt. Dadurch werden sicher Prozesse ausgelöst oder abgeschlossen, die Weiterbildung ist aber kein Therapieersatz.
Die Seminare bauen aufeinander auf und sind nur zusammen buchbar (TeilnehmerInnen aus stib-Fortbildungen eines anderen Durchlaufs können selbstverständlich teilnehmen oder nachholen, falls Plätze vorhanden sind). Die Bedingungen für NachholerInnen finden Sie in den Teilnahmebedingungen.

Die Höchstzahl der TeilnehmerInnen beträgt 18

Das Seminar wird mit einem Zertifikat "Strukturierte Traumaintegration/institut berlin (stib)" abgeschlossen.
Der Bildungsurlaub wird beantragt.
Bildungsschecks können eingereicht werden.

Alle Termine in der Übersicht:
28./29.9.2012

23./24.11.2012

5./6.4.2013
Jeweils freitags 13-19 h und samstags 10-17 h

Kosten:
750,- Euro für 6 Weiterbildungstage.
Ratenzahlung nach Absprache möglich.

Jessika Distelmeyer – fortschritte HH
Postbank Hamburg
BLZ: 200 100 20
Kto.-Nr. 13 161 207

Veranstaltungsort:
Wird noch bekannt gegeben.

Konzeption und Leitung
Dipl. Psych. Lydia Hantke

Ansprechperson für inhaltliche Fragen:
Lydia Hantke/institut berlin
Hertastr.1
12051 Berlin
fon 030/62981638
e-mail info@institut-berlin.de
www.institut-berlin.de

Anmeldung und Ansprechpersonen für organisatorische Fragen:
fortschritte Hamburg

Fortbildungen · Seminare · Beratung
Lerchenstr. 28 a
22767 Hamburg

fon 040/87 50 44 69
Telefonische Sprechzeiten

Montag 10.00 – 12.00 h
Mittwoch 10.00 – 12.00 h

e-mail info@fortschritte-hamburg.de
Internet www.fortschritte-hamburg.de


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Termine in Hamburg 2012/13:
6 Weiterbildungstage in  
3 Blöcken inclusive Supervision

28./29. September 2012

23./24. November 2012

5./6. April 2013

freitags 13-19 Uhr

samstags 10-17 Uhr

Anmeldung und Ansprechpersonen für organisatorische Fragen:
fortschritte Hamburg

Fortbildungen · Seminare · Beratung
Lerchenstr. 28 a
22767 Hamburg

fon 040/87 50 44 69
Telefonische Sprechzeiten

Montag 10.00 – 12.00 h
Mittwoch 10.00 – 12.00 h

e-mail info@fortschritte-hamburg.de
Internet www.fortschritte-hamburg.de