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Neue Fachgruppe für Traumapädagogen / Traumafachberater in Berlin ab September 2017

 

 

 

Aufbauseminare

institut berlin bietet ab Anfang 2019 am Standort Berlin Aufbauseminare mit dem Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung oder Traumapädagogik an. Diese Seminare sind nur buchbar, wenn Sie ein Grundlagencurriculum Traumapädagogik/Traumafachberatung/Traumatherapie mit einem Umfang von mindestens 100 UE absolviert haben. Die Absolvent*innen unseres Grundlagen-Curriculums „Ressourcenorientierte Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung“ haben bei Platzmangel Vorrang.

Wenn Sie eine Zertifizierung nach den neuen Richtlinien von DeGPT und Fachverband Traumapädagogik anstreben (Voraussetzungen siehe FAQs), belegen Sie bitte zusätzlich zum Grundlagen-Curriculum mindestens ein Aufbauseminar mit einer Vertiefung in Traumapädagogik oder Traumazentrierter Fachberatung. Es umfasst 24 UE an drei Tagen und bildet zusammen mit dem Grundlagencurriculum die Voraussetzung für eine Beantragung des Zertifikats der Dachgesellschaften. Für das Zertifikat sind zusätzlich Falldokumentationen als schriftliche Arbeit zu erbringen, für Durchsicht und Supervision der Falldarstellungen fallen bei Beantragung Kosten in Höhe von 150 Euro an.

Sie erhalten dann das 

Zertifikat „Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/Fachverband Traumapädagogik)“ bzw. das 

Zertifikat „Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung mit dem Schwerpunkt Traumapädagogik (DeGPT/Fachverband Traumapädagogik)“. 

Wenn Sie beide Schwerpunkte belegen möchten, wird Ihnen auch dies bescheinigt (die Kosten in Höhe von 150€ fallen nur einmal an). Es können beliebig viele Seminare belegt werden, für die Zertifizierung ist nur eines vonnöten.

Ein Zertifikat ohne Schwerpunktsetzung gibt es vonseiten der DEGPT/Fachverband (vormals BAG) Traumapädagogik nicht mehr.

Die Seminare können von Absolvent*innen des Grundlagencurriculums natürlich auch ohne Zertifikatswunsch belegt werden.

Da die neuen Richtlinien von DeGPT und Fachverband Traumapädagogik erst für die Curricula mit Beginn ab 2018 in Kraft treten, werden wir die Zusatzseminare ab Anfang 2019 anbieten. Die Zusatzseminare finden - mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten - zunächst nur in Berlin statt. Wie viele Seminare wir anbieten werden, hängt von der Anzahl derer ab, die ein Zertifikat von DeGPT/Fachverband TP anstreben. Termine und Dozent*innen sowie thematische Verschiebungen entnehmen Sie bitte den Ankündigungen unter www.institut-berlin.de. Bei Interesse können Sie sich unter seminare(at)institut-berlin.de vorab für einzelne Seminare vormerken lassen, das ermöglicht uns eine passgenauere Planung Ihrer Schwerpunkte.

Schwerpunkt Traumapädagogik

mögliche Seminarthemen u.a.:

Sexualpädagogik und strukturelle Gewalt – Umgang mit dem Spannungsfeld Sexualität – sexualisierte Gewalt in der Einrichtung (inkl. Elternarbeit)

Sexualisierte Gewalt in Einrichtungen geht nicht nur von Erwachsenen aus, sondern ist im Kontext der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, aber auch kognitiv eingeschränkten Erwachsenen ein strukturelles Problem unter den Bewohner*innen. Sexualität aber soll ihren Platz finden. Wie unterscheiden wir eins vom anderen und vor allem: wie setzen wir das um?

Geiles Foto auf Facebook! - Umgang mit digitalen Medien im pädagogischen Alltag

Wie gehen wir im Einzel- und Gruppenkontakt mit den nicht mehr ganz so neuen Medien um, wie setzen wir Grenzen und können Nutzen aus dem Umgang ziehen? Wie binden wir die Eltern und Erzieher*innen ein?

Traumapädagogik versus Struktur? - Wie gehen wir mit dem Spannungsfeld von individuellem Verstehen und der notwendigen Einhaltung von Regeln um? 

Beispiele aus dem gelungenen traumasensiblen Alltag in der Institution sind Ausgangspunkt für settingspezifische Überlegungen anhand Ihrer Beispiele

Die verstehen mich nicht! - traumapädagogisches Arbeiten mit kognitiv eingeschränkten erwachsenen Menschen

Viele Techniken und Gesprächsmuster müssen im Kontakt mit kognitiv anders strukturierten Menschen angepasst werden. Probleme entstehen zum Einen in der Art der Vermittlung von Modellen und Verständigungsgrundlagen, zum Anderen dann, wenn das Erwachsen-Sein mit dem fehlenden gemeinsamen Verständnis zusammenfällt. Aber es gibt Lösungen!

 

Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung

mögliche Seminarthemen u.a.:

Aber wie krieg ich die denn dahin, das zu tun? - Ressourcenorientierte Traumafachberatung 

von Familie, Fachkräften und Netzwerken in der Frühförderung und der Arbeit mit „Problemkindern“

Geht das auch per WhatsApp? - traumasensible Beratung im digitalen Zeitalter. 

Unterschiede, Nutzen und Herausforderungen von direktem Kontakt und unterschiedlichen digitalen Medien (Chat, email, skype) sowie Telefon

Was wollen die und was kann ich tun? - Auftragsklärung in der Traumafachberatung 

Wohin will mein Gegenüber, was leistet die Institution, wer muss einbezogen werden, ist das überhaupt meine Aufgabe - und was sagt die Traumatheorie dazu?

Traumazentrierte Gruppenarbeit 

In vielen Beratungseinrichtungen und Kliniken, aber auch in der Selbsthilfe und im Kontext der Arbeit mit Menschen, die sich (noch) nicht so gut im Deutschen verständlich machen können, findet Gruppenarbeit statt. Wie kann sie ressourcenorientiert genutzt werden, ohne das Erlebte außen vor zu lassen?

 

Die Aufbauseminare umfassen jeweils 25 UE an 3 Tagen

Kosten:  ca 350 Euro pro Block

Dozent*innen sind angefragt.