Traumatherapie wird oft als langwierig, schwierig und sehr anstrengend erlebt. Für uns ist die Arbeit mit traumatisierten Menschen oft stärkend, motivierend und hoffnungsfroh. Denn Jede und Jeder, die zu uns kommen, hat die schrecklichen Ereignisse, die hinter ihnen liegen, überwunden und Kraft daraus geschöpft. Manchmal bedarf es aber der Hilfe von Menschen mit viel Erfahrung und professioneller Distanz zum Erlebten, um die eigene Stärke wieder richtig nutzen zu können:
- zum Wiederfinden alter und neuer Fähigkeiten
- für einen gezielten Umgang mit den Auswirkungen
- um mit Alpträumen, Wiedererlebenssituationen, Erinnerungen besser zurecht zu kommen
- um die eigenen Reaktionen begreifen und einordnen zu können
- damit endlich mal jemand zuhört
- zur Stabilisierung im Alltag
- um die Erinnerungen gemeinsam aus sicherer Distanz zu betrachten und zu verarbeiten
Traumaexposition
Manchmal, sicher nicht immer, ist es wichtig, sich noch einmal das alte Geschehen anzuschauen, noch einmal durch die Situationen und Gefühle zu gehen, um sie endgültig hinter sich lassen zu können. Dafür ist es wichtig, stabil und mit jeder Menge gutem Abstand und Unterstützung versehen zu sein. Zur Überprüfung Ihrer Stabilität erlernen Sie schon ganz zu Anfang eine Biofeedbackmethode, die viel mit Achtsamkeit zu tun hat, aber immer Ihren spezifischen Möglichkeiten und Bedürfnissen angepaßt ist, wir nennen es die "Arbeit im Ressourcenzustand".
Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen sind und Sie sich eine gute Begleiterin gesucht haben, führen wir die sogenannte Expositionsarbeit mithilfe verschiedener traumatherapeutischer Techniken durch. Wir arbeiten dabei mit der Bildschirm/Screen-Technik, vielen Externalisierungstechniken aus der systemischen Therapie, einem eigenen Ansatz der Arbeit mit dem Inneren Kind und mit den neurointegrativen Techniken EMDR, Brainspotting und der Augenkreisintegration/Strukturierten Traumaintegration.
