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Unser Konzept

Hypnotherapie nach Milton Erickson

Die Hypnotherapie nach Milton Erickson ist eine US-amerikanische Entwicklung aus der Mitte des 20. Jahrhunderts und hat mit dem, was die meisten Menschen sich unter Hypnose vorstellen (und was oft durch die Bühnenhypnose geprägt ist) wenig zu tun. Milton Erickson war als Kind an Kinderlähmung erkrankt und konnte irgendwann nur noch seine Phantasie bewegen. Also hat er sie genutzt und ganz erstaunliche Erfolge an sich selbst und anderen erzielt. Später wurde er Psychiater und einer der großen Therapeuten des 20. Jahrhunderts, auf dessen Arbeit z.B. auch das NLP in großem Umfang aufbaut.

Alles ist eine Frage der Aufmerksamkeitslenkung

Wenn Sie diese Seiten interessiert lesen, werden Sie ganz "vergessen" haben, wie Sie sitzen oder dass Sie eigentlich doch etwas anderes tun wollten. Und dadurch, dass wir es jetzt angesprochen haben, sind Sie wiederum vom Text abgelenkt.

Wenn wir uns gestritten haben, verliebt oder sehr verletzt sind, können wir uns kaum auf anderes konzentrieren. Unverarbeitete alte Erfahrungen blockieren oft neues Erleben: Starke Energien und Gefühle verlangen Aufmerksamkeit. Da ist das Umschalten nicht so einfach. Eine unserer Hauptaufgaben sehen wir darin, Sie mit Ihrem bewussten und nicht bewussten Aufmerksamkeitslenkungssystem vertraut zu machen, damit Sie eine Möglichkeit haben, sich neu und vielleicht anders zu entscheiden. 

Um sich klar zu machen, welche Richtung Sie einschlagen wollen, was Ihre Entscheidung für Konsequenzen haben soll, erscheint es uns wichtig, dass Sie alle Sinne beisammen haben und sich zunächst gut im Hier und Jetzt verankern. Ob Sie für eine angenehme Phantasie dann doch noch einmal die Augen schliessen, entscheiden Sie.

Bewusstes und nicht bewusstes Sein

Unser bewusstes Denken und Wahrnehmen macht viel von dem aus, worüber wir uns definieren. Unser Körper und seine nicht-bewusste, aber oft doch sehr intelligente Reaktion auf unser Handeln und Planen ist uns oft eher hinderlich. Die hypno-systemische Herangehensweise möchte da vermitteln: den Körper mit ins Boot holen, ohne den Kopf auszuhebeln. Beiden die Vorteile des anderen ans Herz legen. Ein gutes Team bilden, aus allen Teilen.

Wir sind überzeugt, dass Sie viel mehr können als Sie wissen

Wir tun ständig Dinge, die wir nicht begründen können. Wir suchen nach Auswegen und finden Hinweise oder Websiten, mit denen wir nicht gerechnet haben. Wir wünschen und erträumen uns Verhaltensweisen oder Umstände, von denen wir glauben, dass wir Sie nur in der Sehnsucht erleben. 

Aber es ist Ihre Fantasie, Ihre Suche, Ihr Weg. Und vielleicht hat er mit einem Wissen zu tun, das längst in Ihnen steckt, das sie nur verschüttet, in lauter Alltagskram oder Ängsten verbuddelt haben, bis Sie gar nicht mehr wissen, dass es da war. 

Wann gab es die Offenheit, wo steckt die Neugier, welcher Teil von Ihnen hat die Gelassenheit versteckt, die Zuversicht, den Mut zum Aufbruch? Unsere schönste Aufgabe ist es, sie mit Ihnen zusammen wieder zu entdecken, zu staunen, wie einfach das doch war... und zu erproben, wie das heute aussehen könnte.

Systemische Therapie

Die systemische Therapie ist aus der Familientherapie entstanden. Sie betont den Zusammenhang, den Kontext eines Menschen, seine Beziehungen zu Anderen, die Aufgaben und Werte, mit denen er oder sie lebt. 

Gleichzeitig ist die zentrale Aussage der systemischen Theorie, dass - bei aller Abhängigkeit des Einzelnen von seinem Umfeld - jeder Mensch ganz individuell Umstände und Erfahrungen verarbeitet und bewertet. So kann auch ein Ziel, eine Veränderung oder Heilung nicht objektiv, nicht von jemand anderem definiert werden. Wir haben folglich kein Allheilmittel und wissen nicht, was Ihnen gut tun wird. Aber wir haben viele Möglichkeiten, das miteinander herauszufinden.

Niemand ist eine Insel

Auch wenn Sie manchmal das Gefühl haben mögen - niemand ist allein und alles, was wir tun, hat Auswirkungen: Jede Entscheidung und jede Entscheidung, die wir nicht treffen. Jedes Wort und jedes Wort, das wir nicht sagen. Jede Grenze und jede Grenze, die wir nicht ziehen.

Beziehungen zu sich selbst, der Umwelt und den Anderen existieren, ob wir das nun gut finden oder nicht. Ob wir Kontakt aufnehmen oder immerzu versuchen, nicht an jemanden zu denken oder den Kontakt zu vermeiden - die Beziehung ist da. 

Es geht uns darum mit Ihnen herauszufinden, für welche Insel Sie sich entschieden haben und ob es bei der Entscheidung bleiben soll.

Was gut und richtig ist, bestimmen allein Sie!

Wir verstehen uns als Prozeßbegleiterinnen, als Dienstleister, die viele Fragen gesammelt und eine Menge Erfahrung und Techniken mit und für den Bau von Entwicklungswegen gemacht haben. Wir stellen sie gerne zur Verfügung, damit Sie Ihren eigenen Werkzeugkoffer ergänzen können. 

Sie sind die Expertin für Ihre Sicht der Welt, für Ihre Beschwerden, Sehnsüchte und Vergangenheiten, natürlich. Wir machen Ihnen Vorschläge, Angebote, stellen unsere Ideen vor. Veranschaulichen, was wir uns vorstellen könnten, Ihnen anzubieten, mit Ihnen zu erarbeiten. Aber Sie entscheiden - immer wieder - ob und was Sie davon haben wollen.

 

Viele Wege führen zum Ziel

Der kürzeste Weg vom Wunsch zum Ziel ist nicht immer der passendste - oft sind Umwege viel lehrreicher, interessanter und wirksamer. Auch unsere Methoden zielen manchmal "von hinten durch die Brust ins Auge". Aber wir fangen dort an, wo Sie gerade stehen und überprüfen immer wieder mit Ihnen zusammen, ob wir auf Ihrem Weg zum Ziel sind.

Ressourcenorientierung

Ressource heißt Quelle, Reservoir, Vorrat - etwas, worauf ich zurückgreifen kann. Meist begibt man sich in Therapie, sucht Unterstützung, Beratung oder Supervision, wenn einem das ausgegangen ist: die Reserven. Meist ist dann das Ziel, wieder mehr davon zu bekommen und damit Selbstvertrauen, Entscheidungsfähigkeit, Kraft, Unabhängigkeit. Man weiss, wie sich das anfühlt. Aber irgendwie ist der Weg dahin verloren gegangen.

Wir wollen, dass Sie wieder Zugang zu Ihren verborgenen, verschütteten, vermeintlich verlustig gegangenen Schätzen erlangen. Das Sie Ihre Ziele angehen können oder herausfinden, welche lohnen könnten. Ziele passend zu machen und in Schritte einzuteilen, ist also schon ein wichtiger Baustein. 

Wenn Sie wissen, wohin es gehen soll, basteln wir mit Ihnen an Ihren Wegbaugerätschaften. Und begleiten Sie ein Stück weit, bis Sie sich sicherer sind. Manchmal ist es dafür sinnvoll, auch nach hinten zu schauen, Vergangenes zu beleuchten, neu zu bewerten, besser wegzupacken oder in anderer Form mit auf die Reise zu nehmen. Auch dafür ist es wichtig, sich gut vorzubereiten und alle Ressourcen zu sammeln. Oder würden Sie ohne Proviant auf die Reise gehen?

Kurzzeittherapie

Veränderungprozesse sind ein langwieriges, schwerwiegendes und teures Unterfangen, wenn sie erfolgreich sein sollen? Das ist nicht unsere Meinung - und auch nicht die neuerer wissenschaftlicher Untersuchungen.

Die Beziehung zwischen Klientin und BehandlerIn ist entscheidend für den Erfolg einer Therapie -  ob jemand sich angenommen, berücksichtigt, beachtet fühlt. Kennen Sie das? Ein einzelner Satz, ein unerwartetes Lächeln, das einen nachhaltiger beeindruckt als viele lange Gespräche, die sich immer wieder um ein und dasselbe drehen? Beziehung ist keine Frage der Dauer, sondern der Intensität des Kontakts.

Es gibt viele Studien über erfolgreiche Therapien mit zehn bis dreißig Sitzungen (und die Klienten bzw. Familien bestimmten den Erfolg). Interessanterweise erstreckten sich diese Therapien oft über gar nicht so kurze Zeiträume: da fanden nach zwei Sitzungen nur noch vierzehntägig, dann monatlich und bald vierteljährlich Sitzungen statt. Und natürlich gibt es Prozesse, die über Jahre begleitet werden wollen - vielleicht aber doch mit größeren Pausen zwischen den Sitzungen.

Warum? Nicht nur die Zeit in der Therapie ist wichtig, sondern gerade auch die Zeit zwischen den Therapien, in denen die Veränderungen umgesetzt und Erfahrungen gewonnen werden können. Dann gilt es in den wenigen Sitzungen, sehr konzentriert die Veränderungen zu beleuchten, zu überprüfen, ob sie in die gewünschte Richtung gehen und "nachzubessern".

Im Grunde geht es beim Streit über die Intensität und Dauer einer Therapie um einen Schulenstreit (hinter dem zusätzlich natürlich viel Geld steckt, das der Ärzteschaft und Krankenkassen): Die einen sagen, man muß erst verstehen, was jemanden dazu veranlasst hat zu werden, wie er geworden ist, um ihm helfen und etwas ändern zu können.

Wir sagen: Es ist anmaßend anzunehmen, wir könnten jemanden so bis ins Letzte verstehen. Wir sehen ihn immer nur durch unsere eigene Brille, Erfahrung und Theorie und meinen dann womöglich, für ihn oder sie wäre dasselbe richtig wie für uns.

Es sind so mannigfaltige Gründe, die einen Menschen dazu bringen, genau das zu tun, was er eben tut, daraus lassen sich keine allgemeinen Regeln ableiten. Wir können also nur herausfinden, wo die Klientin gerne hin möchte und genau herausarbeiten, wie sie mit allen ihren unterschiedlichen Launen, wiederstrebenden Gefühlen, Verletzungen und Gewordenheiten am Besten und für sie Erfreulichsten in die gewünschte Richtung gehen kann.

Wir wissen nicht besser als die Klientin, was gut für sie ist. Wozu wir dann da sind? Wir wissen, wie man Ziele findet, wie man den Aufmerksamkeits-Scheinwerfer so aufstellt, dass er bei der Arbeit nützlich ist, wie man Werkzeuge herstellt und sich ans Wegebauen macht. Für das WAS sind Sie zuständig. Und natürlich ist es manchmal wichtig, einfach nur zu erzählen. Oder einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, um ein verlorenes Werkzeug wieder einzusammeln oder einfach eine Weile inne zu halten. Das hat seinen Platz. Aber wir werden immer wieder fragen, ob das der Reise an Ihr Ziel nützt.

Wir möchten mit Ihnen Ziele erarbeiten. Und sortieren, was dafür wichtig ist. Sollten Sie mit unserer Unterstützung herausfinden, dass Sie am Liebsten und Besten jede Woche dreimal ganz woanders Therapie machen, dann haben wir gut gearbeitet.

Kosten

"Von Geld spricht man nicht, Geld hat man." Oder eben nicht. Preise für psychosoziale Dienstleistungen sind ein heikles Thema. Wissen Sie, was Ihr Zahnarzt für einen Termin abrechnet, Ihre Psychiaterin, Ihr Coach? Unser Angebot wird durch die Krankenkassen nicht finanziert, das macht die Bezahlung zu unserem gemeinsamen Problem: Wir müssen das Geld von Ihnen einfordern, Sie müssen in die eigene Tasche greifen. Das gibt uns andererseits aber auch einen größeren Spielraum der Methoden: Bewegung mit Hypnotherapie zu verbinden und beides mit traumatherapeutischen Neuerungen zum Beispiel. 

Einzeltherapien sind nicht billig, im kurztherapeutischen Setting aber vielleicht auch für Sie preis-wert, wenn Sie Abstände der Therapiesitzungen und Dauer der Gesamttherapie berücksichtigen. Das müssen Sie ausprobieren. Für eine Sitzung von 50 Min. berechnen wir 70,00 - 90,00 € ab der ersten Sitzung. Sie bestimmen selbst, wie viel Sie innerhalb unseres Preisrahmens zahlen. Wenige private Kassen rechnen mit uns nach der ärztlichen Gebührenordnung ab, hier beträgt das Honorar für eine 50-minütige Sitzung 92,50€. 

Individuelle Weiterbildungen, Supervision, Coaching etc. veranschlagen wir mit Ihnen zusammen nach Frequenz und Dauer des Angebots. Als Faustregel gilt: Für einen Weiterbildungstag innerhalb Berlins berechnen wir 1200€, ausserhalb Berlins sind es für einen Tag 1500€ plus Anfahrt und Unterkunft. 

Die Preise für Supervision und Coachingprozesse erfragen Sie bitte unter info(at) institut-berlin.de

Indikationen

Mit welchen Indikationen, welcher Diagnose oder welchem Problem Sie zu uns kommen können? Mit dem, was für Sie wichtig ist.

Wir arbeiten mit Menschen, nicht mit Krankheiten. Das hat sich bisher am meisten bewährt.

Unsere Erfahrungen in therapeutischer Arbeit haben wir mit Menschen gemacht, denen ganz unterschiedliche psychiatrische und psychosomatische Diagnosen gestellt worden waren. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Menschen mit Symptomatiken aus den posttraumatischen/dissoziativen Beschreibungen, aber auch aus dem Bereich von Depressionen, Angst- und Panikstörungen, süchtigem und anderweitig abhängigem Verhalten...

Wenn Sie unsicher sind: Fragen Sie einfach mal nach!

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